Mezzoforte überraschten tatsächlich. Mit den frostigen Temperaturen ihrer Heimat hatte die Musik dieser Nordmänner verblüffend wenig gemein. Mezzoforte klangen nach Sommer, ausgelassener Stimmung und grenzenlosem Optimismus. Sie spielten instrumentalen Funk-Jazz, inspiriert durch Fusion-Bands wie Earth, Wind & Fire und Weather Report. Auch wenn „Garden Party“ ihr einziger Charterfolg bleiben sollte, erspielten sich Mezzoforte im Laufe der Jahre doch eine weltweite Fangemeinde.
In der Folgezeit konzentrierten sich die vier Musiker zunehmend auf eigene Projekte.Offiziell aufgelöst haben sich Mezzoforte dennoch nie. Sieben Jahre nach dem letzten Studioalbum „Monkey Fields“ war es der deutsche Ausnahme-Schlagzeuger Wolfgang Haffner, der das Quartett im Frühjahr 2004 aus seinem Dornröschenschlaf weckte. Unter seiner Ägide entstand das Comebackalbum „Forward Motion“. Seit 2006 gehören Bruno Müller (git) und Sebastian Studnitzky (trumpet, keys) zum festen Kern.